Tutorials

Da ich auf meinem Blog nicht nur Bilder nebst Begeleittexten präsentieren, sondern zugleich längerfristig einen »Wissenspool« rund um die Themen Fotografie-Praxis und digitale Bildbearbeitung schaffen möchte, gibt es hier der Übersichtlichkeit wegen noch einmal sämtliche Tutorials im Überblick. Natürlich sollte ich mich etwas öfter aufraffen, entsprechende Praxis-Artikel zu schreiben, aber die Zeit …

Porträtlicht 101

17. Mai 2012

Zum Los des Hobbyfotografen gehört es offenbar, dass Freunde und Bekannte bisweilen anklopfen, ob man Porträt- oder Bewerbungsfotos von ihnen machen könne. »Nichts Aufwändiges natürlich«, heißt es dann, aber der Zweck des Fotos und der eigene Ehrgeiz verlangen dennoch einen gewisse Qualität. Doch wenngleich meine Mittel sehr begrenzt sind (kein Studio und nur zwei Systemblitze mit ein paar Lichtformern), hat sich bei mir inzwischen ein Standard-Setting herauskristallisiert, mit dessen Hilfe ich bei recht geringem Zeit- und Materialaufwand zuverlässig durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen kann.

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Zu analogen Zeiten bedeutete Crossentwicklung (auch als »cross processing« bezeichnet) eine Umkehrentwicklung des Positiv- oder Negativfilms. Das Ergebnis waren knallige, teilweise leicht verschobene Farben und erhöhte Kontraste, die dem Bild eine ganz charakteristische Anmutung geben. Bei Digitalbildern lässt sich dieser Effekt mittels Bildbearbeitung simulieren – und das mit recht einfachen Mitteln …

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Um in einem Bild bestimmte Tonwertbereiche selektiv zu bearbeiten, bietet sich die Arbeit mit der Gradationskurve an. Leider erschließt sich diese nicht so intuitiv wie diejenige mit Helligkeits- und/oder Kontrastreglern. Hat man sich jedoch ersteinmal damit vertraut gemacht, ist sie das Präzisionswerkzeug der Wahl, da sie alle Möglichkeiten bietet, die einem durch Einschränkungen vorgefertigter Einstellungs-Regler verwehrt bleiben. Im Folgenden möchte ich daher ein paar Grundlagen der Arbeit mit der Gradationskurve vermitteln, die als Einstieg zur eigenen Beschäftigung mit ihr dienen sollen.

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Wie bereits > hier kurz berichtet, habe ich am 20.8.2011 Steffis und Bettys Hochzeit fotografisch begleitet. Nachdem ich die Bilder inzwischen ein wenig nachgearbeitet und mir vom Brautpaar das Placet (neudeutsch: »Gefällt mir«) eingeholt habe, will ich nun ein paar Bilder vom Tag zeigen und dies zugleich mit einem kleinen Bericht über ›Freud und Leid‹ des ersten Hochzeitstages als Fotograf verknüpfen.

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Gut ein halbes Jahr ist seit meinem > ersten Artikel dieses Titels vergangen, und rückblickend hat sich doch einiges verändert. So finden sich beispielsweise neben meiner Digitalkamera (meistens) nur noch analoge Objektive in meiner Tasche – das Blitzgerät darf natürlich nie fehlen –, und auch die Tasche selbst (die nach wie vor jeden Tag mitgeht) ist inzwischen eine andere. Zeit also für ein Update und eine weitere Gelegenheit für Neugierige, einen Blick in meine Fototasche zu werfen …

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Als ich im Sommer 2008 ernsthaft mit der Fotografie anfing, betrat ich eine völlig unbekannte Welt, deren Spielregeln ich mir mühsam erarbeiten musste, da meine Interessenschwerpunkte bis zu diesem Zeitpunkt völlig andere gewesen waren. Die Gerätschaften wollten in ihren grundlegenden Funktionszusammenhängen verstanden werden; Bildschnitt, Formen, Farben, Strukturen galt es in einen sinnvollen Zusammenhang zu stellen; die digitale Dunkelkammer war ein weiterer Faktor, dessen Beherrschung in sehr ferne Aussicht gestellt war. (Und natürlich bin ich heute weit davon entfernt, diesen Prozess als abgeschlossen betrachten zu können …)

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Mein Workflow am Beispiel

8. Januar 2011

Es gibt Puristen, die fotografisch nur das gelten lassen, was aus der Kamera kommt. Zu diesen gehöre ich nicht! Umgekehrt halte ich nicht viel davon, in Photoshop 20 Filter über das Bild zu jagen, um zu sehen, was dabei herumkommt. (Meistens nämlich Pixelmatsch!) Eine zielführende Nachbearbeitung am Rechner indes gehört für mich ebenso zum Fotografieren wie der Druck auf den Auslöser. Am Beispiel des zuletzt geposteten Bildes (»Ich beobachte dich!«) möchte ich für Interessierte einmal etwas ausführlicher nachvollziehen, was zwischen dem Download von der Kamera und dem Upload für den Blog in puncto Bearbeitung passiert ist, wobei ich hier nicht jede einzelne Reglereinstellung, sondern eher den Workflow als Ganzen wiedergeben will.

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Nachdem ich neulich bei der Arbeit in einem Schrank ein verwaistes Objektiv aus manuellen Zeiten entdeckte, war meine Neugier geweckt. Bei dem Objektiv handelt sich um ein Zuiko Auto-W 3,5/21mm mit Olympus-Bajonett (OM) – eine Brennweite also, die am Kleinbildformat den extremen Weitwinkelbereich abdeckt und damit ideal etwa für Landschaftsfotografie ist. Ein wenig Recherche ergab, dass sich OM-Objektive sehr gut an der EOS adaptieren lassen. Heute traf endlich der bestellte Adapter ein, und da ich ohnehin ans Haus gefesselt war, nutzte ich die Zeit für einen ersten Testlauf.

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Ich packe meine Fototasche …

22. November 2010

Ob Arbeit oder Freizeit, die Kameratasche ist eigentlich immer dabei. Bei Fototouren nehme ich natürlich einen Fotorucksack mit, der sämtliche Gerätschaften fasst, aber im Alltag soll die Fototasche möglichst nicht stören und nur das ›Allernötigste‹ unterbringen können. In meinem Fall wären das die Kamera mitsamt Standard-Objektiv und ein Blitzgerät. Auf ein paar nützliche Helferlein möchte ich jedoch keinesfalls verzichten – und die passen eigentlich in jede Tasche noch hinein.

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Als ich anfing zu fotografieren bzw. meinen »Objektivpark« zusammenzustellen, war eine der entscheidenden Fragen – die immer wieder auch in Foren gestellt wird –, welche Anfangsbrennweite im Weitwinkelbereich notwendig und/oder ausreichend ist. Wie viele andere Amateure fotografiere ich mit einer Kamera, deren APS-C-Sensor um das 1,6-fache (bei Nikon ist der Faktor 1,5) kleiner ist als ein Vollformat-Sensor in Kleinbildgröße (36×24mm), weshalb auch die Brennweite entsprechend umgerechnet werden muss. In diesem Artikel möchte ich anhand einiger Objektive veranschaulichen, wie sich unterschiedliche Anfangsbrennweiten auf den tatsächlichen Bildausschnitt auswirken, um Einsteigern die Qual der Wahl möglicherweise etwas zu erleichtern.

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