Literatur zur Fotografie

19. Februar 2009

Auch wenn es im Internet rund um das Thema Fotografie unzählige Möglichkeiten gibt, sich zu informieren und zu lernen, bin ich nach wie vor ein großer Freund von Druckerzeugnissen. An dieser Stelle möchte ich Bücher und Zeitschriften nennen, die ich in der einen oder anderen Hinsicht interessant finde/fand. Auf diese Weise entsteht hier nach und nach mein Quellenarchiv, das auch anderen als Informationspool dienen und das ich hoffentlich kontinuierlich erweitern kann.
(Stand: Juni 2011)

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BÜCHER

Albrecht, Peter: Digital fotografiert, und dann? Crumbach 2006

Das Bändchen gibt für kleines Geld einen sehr brauchbaren Einstieg in den Workflow digitaler Fotografie, angefangen bei der Kamera über die Nachbearbeitung bis zu Ausdruck und Archivierung.

Feininger, Andreas: Andreas Feiningers große Fotolehre. München (7)2007

Obwohl seit Ersterscheinen inzwischen mehr als 20 Jahre ins Land gegangen sind, ist das Buch nach wie vor ein Standardwerk für jeden, der sich ernsthaft ins Thema einarbeiten möchte. Gemäß Feinigers Programm enthält das Buch kaum Bilder, dafür aber mehr als 450 Seiten geballtes Fotografie-Wissen, von der technischen Ausrüstung bis hin zur Bildgestaltung. Dass die Digitalfotografie noch nicht berücksichtigt wird und die entsprechenden Kapitel über Filmentwicklung für Neueinsteiger eher von historischem Interesse sind, nimmt dem Buch nichts von seinem Wert.

Hedgecoe, John: Digitale Fotografie. Kunst und Praxis. München 2007

Das Buch behandelt in drei Teilen – »Komposition«; »Beleuchtung«; »Motive und Aufnahmestile« – die zentralen Gestaltungsaspekte fotografischer Bilder. Eine Unmenge von Bildern veranschaulicht jeden der besprochenen Punkte.

Kelby, Scott; Matt Kloskowski: Photoshop Elements 6. München 2008

Das Standard-Buch zu Photoshop Elements (PSE) aus dem Addison-Wesley-Verlag. Zwar verwende ich selbst PSE 7, aber als ich mir das Buch gekauft habe, gab es noch keine aktualisierte Ausgabe. Das tut der Verwendung dieses hervorragenden, praxisnahen PSE-Kompendiums aber keinen Abbruch.

Mißelbeck, Reinhold (Hrsg.): Photographie des 20. Jahrhunderts. Museum Ludwig Köln. Köln 2008

Dieses ausgesprochen preiswerte Bändchen bietet in alphabetischer Reihenfolge Kurzporträts wichtiger Fotografen des 20. Jahrhunderts sowie zahlreiche Bilder aus den Beständen des Museums Ludwig, Köln.

Präkel, David: Bildkomposition. München 2007 (= Basiswissen Fotografie, Band 1)

Ein Grundlagenbuch zum Thema Bildkomposition, das trotz gelegentlicher kurzer Exkurse in die klassische Kompositionslehre den Schwerpunkt auf die Fotografie setzt. Die Kapiteltexte, die sich den verschiedensten formalen Aspekten der Bildkomposition widmen, werden durch zahlreiche Beispielbilder und Grafiken veranschaulicht.

Stepan, Peter: 50 Fotografen, die man kennen sollte. München et al. 2008

Dieser preiswerte Band versammelt in chronologischer Reihenfolge 50 bedeutende Fotografen des 19. und 20. Jahrhunderts von Félix Nadar bis Wolfgang Tillmans. Die kurzen Porträts werden durch viele Abbildungen ergänzt.

 

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ZEITSCHRIFTEN

(Subjektive Auswahl)

c’t spezial: Digitale Fotografie (2 Ausgaben pro Jahr)

Die Artikel rund um Fotografie und Bildbearbeitung halten nicht nur für Einsteiger interessante Informationen bereit. Der ausführliche Technik-Teil ist aufgrund des halbjärlichen Erscheinens verschmerzbar.

d-pixx (6 Ausgaben pro Jahr)

Eine angenehm kleine Zeitschrift, die insbesondere zu Beginn meiner fotografischen Bemühungen sehr hilfreich war, und das nicht nur in Sachen Fotografie, sondern auch bezüglich digitaler Nachbearbeitung. Zudem zeigt sie regelmäßig Wettbewerbs-Bilder auf sehr hohem Niveau. – Letztlich ist mir diese Zeitschrift aber doch zu gerätelastig, da es mich eigentlich nicht sonderlich interessiert, was da ständig neu auf den Markt kommt. Schließlich kaufe ich mir nicht jeden Monat eine neue Kamera, und wenn doch ein Neukauf ansteht, ist mir das Internet als Informationsquelle ohnehin lieber …

Leica Fotografie International [LFI] (8 Ausgaben pro Jahr)

Der – angenehm knapp gehaltene – Technik-Teil ist für mich uninteressant, da ich mir eine M-Leica (oder gar das S-System) niemals leisten könnte/wollte; zudem grenzt die Darstellung in Wort und Bild zuweilen fast schon an Götzen-Verehrung. Dennoch ist sie unter den hier aufgeführten Zeitschriften meine liebste, weil sie regelmäßig sensationell gute Bildstrecken von hervorragenden Fotografen zeigt. Auch Artikelreihen wie die aktuelle zur Bildgestaltung sind ausgesprochen informativ.

PHOTOGRAPHIE (10 Ausgaben pro Jahr)

Diese Zeitschrift – die, wenn ich das richtig sehe, mit dem »Deutschen Verband für Fotografie« verbandelt ist – widmet sich (neben dem obligatorischen Technik-Teil) in Artikeln und Wettbewerben großenteils der ambitionierten Amateur-Fotografie und enthält immer wieder sehr viele Anregungen.

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(Wird je nach Zeit ergänzt und fortgesetzt …)

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